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Malhadinha Nova

Viel Zeit und Arbeit waren notwendig, um das vernachlässigte Landgut in das erfolgreiche Familienunternehmen zu verwandeln, das es heute ist. Dank Paulo und Rita Soares tummeln sich schwarze Schweine unter den Korkeichen und weiden reinblütige Alentejo-Rinder auf dem saftigen Grasland.

Die Bewirtschaftung erfolgt in Harmonie mit der Umwelt und resultiert in authentischen regionalen Qualitätsprodukten. Dazu gehören sicher auch die Weine – hier im südlichen Alentejo sind die klimatischen Bedingungen ideal, und der gut drainierte Schieferboden unter den sanften Hügeln ist die richtige Unterlage für die selektionierten Rebsorten. Touriga Nacional, Aragonês, Trincadeira, Alicante Bouschet, Syrah, Cabernet Sauvignon werden zu intensiven Rotweinen gekeltert, Arinto, Roupeiro, Antão Vaz und Chardonnay drücken den Weissweinen ihren Stempel auf.

In den ersten Jahren einer Rebe entscheidet der Schnitt über die endgültige Form der Pflanze. Mit der Wahl der besten Ruten und Knospen wird die Grundlage für den zukünftigen Wein geformt, die jährliche Produktion niedrig gehalten und damit auch ein Bekenntnis zu hochklassigen Weinen abgelegt.

Die handgelesenen Trauben erreichen in 12-Kilo-Kisten die Kellerei, wo sie nochmals einer Selektion unterworfen werden. Die Adega wurde direkt neben dem Rebberg in den Hang gebaut, das Drei-Stufen-Konzept macht den Gebrauch von Pumpen unnötig, der Most wird alleine durch die Schwerkraft befördert. Für die Fermentation werden temperaturkontrollierte offene Gärtanks verwendet, und im Keller, tief unter der Erde, reifen die Weine in Fässern aus neuem französischem Eichenholz.