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José Maria da Fonseca

José Maria da Fonseca blickt auf eine beinahe zweihundertjährigen Geschichte zurück und ist bekannt ist für seine Innovationskraft. Gegründet 1834, gelten auch heute noch die Grundsätze des Firmengründers, und der Verantwortung, der älteste Produzent von Tafelweinen und Setúbal Moscatel zu sein, ist man sich wohl bewusst. Fortwährende Entwicklung, die Investition in Forschung und Produktion, die Verbindung modernster Technik mit traditionellem Know-how: das ist die Philosophie, die hinter diesem erfolgreichen Unternehmen steckt.

Inhaber: Familie Soares Franco in der sechsten Generation

Önologe: Domingos Soares Franco

Standort: Vila Nogueira de Azeitão / Setúbal-Halbinsel

Geschichte: gegründet 1834 durch José Maria da Fonseca

Kellerei: gebaut 2001 mit einer Kapazität von 6,5 Millionen Liter

Produktion: Weiss-, Rosé- und Rotweine unter den Appellationen Vinho Regional Peninsula de Setúbal, Vinho Regional Alentejano, DOC Dão und DOC Douro. Moscatel de Setúbal und Aguardente.

Rebfläche: 650 ha auf der Setúbal-Halbinsel, im Alentejo, Dão und Douro

Rebsorten weiss: Moscatel, Arinto, Fernão Pires, Antão Vaz, Alva, Tamarez, Rabo de Ovelha, Verdelho, Viosinho, Viognier, Loureiro, Trajadura, Pedernã, Alvarinho

Rebsorten rot: Aragonês, Trincadeira, Alicante Bouschet, Syrah, Tinta Francisca, Cabernet Sauvignon, Castelão, Jaen, Alfrocheiro, Touriga Nacional, Moscatel Roxo, Tannat, Grand Noir

Bodenbeschaffenheit: siehe Region

Klima: siehe Region

Heute führt die sechste Generation das Familienunternehmen. António Soares Franco wurde 1986 Präsident der Firma während sein jüngerer Bruder Domingos schon 1983 die Produktionsleitung übernommen und bald einen sehr persönlichen Weinstil eingeführt hatte. Er hatte sechs Jahre lang die Universität Davis in Kalifornien besucht und ist seit dem Abschluss in Önologie Mitglied der American Society of Enologists. Unter seiner Führung konzentriert man sich vor allem auf einheimische Rebsorten, ist aber auch Experimenten mit importierten Sorten gegenüber aufgeschlossen. Auf beinahe 650 ha Rebland werden die Trauben kultiviert und in einer Kellerei mit modernster Technologie verarbeitet.

Ein Paradebeispiel für die Umsetzung der Firmenphilosophie in reale Projekte ist unter anderen die Kellerei José de Sousa Rosado Fernandes in Reguengos de Monsaraz im Alentejo, wo die römische Tradition der Vergärung in Tonamphoren neben neusten Vinifikationsmethoden betrieben wird. Das Gut wurde 1986 gekauft, bald darauf folgten 200 ha neuen Reblandes in Algeruz im Distrikt Palmela. Dabei wurde modernste Technologie eingeführt, Versuchsrebberge mit regionsfremden Rebsorten angelegt und mit neuen Mischverhältnissen experimentiert, woraus interessante Weine resultierten.

1996 fasste Fonseca eine Expansion ins Auge, und das Dourotal war die Weinregion in Portugal, die das Potential für weitere Weine in sich trug. Erste Priorität hatte der Boden; die Quinta do Vale da Mina und der Quinta de Mós mit total 15 ha Rebland wurden gekauft und 31 ha Rebland langfristig gepachtet. Die Güter liegen im Douro Superior und bestehen aus sehr alten Reblagen mit traditionellen Douro-Rebsorten. Andere Reblagen, zehn bis fünfzehn Jahre alt, sind mit Touriga Nacional, Touriga Franca und Tinta Roriz bepflanzt. Die trockenen Tafelweine werden bei Fonseca in Vila Nogueira de Azeitão ausgebaut und abgefüllt. Der Name Domini bezieht sich auf einen Wein, der jedes Jahr produziert wird im Gegensatz zum Domini Plus, von dem nur die besten Jahrgänge abgefüllt werden.

Was auf einer Fonseca-Flasche steht, ist auch drin, die etablierten Marken verändern sich nur langsam. Die Typizität eines Weines wird über Jahre hinweg gewahrt, nur der Jahrgang drückt dem Wein seinen Stempel auf. Das Produkt steht bei Fonseca im Vordergrund, die Marke, nicht die Firma. Da beunruhigt auch die Aussicht auf rückgängigen Weinkonsum nicht. Zwar werden weniger Menschen Wein trinken, aber der Anspruch an die Qualität wächst, und davon kann José Maria da Fonseca nur profitieren.