PRODUZENTEN FRANKREICH


 



Hinter einem Weingut steht fast immer ein kommerzielles Interesse, und es gibt verschiedene Wege, sich inmitten eines Weinberges oder einer Kellerei wiederzufinden. Der scheinbar einfachste dürfte die Übernahme von der vorderen Generation sein. Damit wird aber auch Verantwortung übernommen – gegenüber dem Familiennamen und den Erwartungen der Kunden, welche oftmals die Fortsetzung des Gewohnten unter der neuen Führung erwarten. Da bleibt meist wenig Platz für Innovationen.
 
Wenn sich das Familieninteresse nicht auf den Wein beschränkt, wenn er nur Teil eines grösseren Unternehmens ist, wenn kein Nachfolger in Sicht ist, wenn nur noch die Reserven aufgebraucht werden und das Potential nicht genutzt wird, dann wird so ein Weingut auch mal verkauft. „Investitionsobjekt“ tönt kalt, aber manch eines wurde dadurch vor dem Absturz gerettet und verschafft seinem Eigentümer neben der Dividende auch einen angenehmen Ruf.
 
Der schwierigste, aber auch befriedigendste Weg ist wohl, sich selbst einen Namen zu machen. Entsprechendes Rebland zu finden und zu finanzieren, überhaupt die Finanzen, die Pflanzungen, die Kellerei, die Fässer – alles von vorne. Wer sich im Weinbusiness etablieren will, muss nicht nur guten Wein machen können. Die Welt muss wissen, dass es ihn gibt, es braucht Vertriebskanäle, damit der Wein beim Kunden ankommt. Das kann Jahre oder Jahrzehnte dauern, und viele bleiben dabei auf der Strecke. Auch wenn sich ein Wein etabliert hat – der Druck bleibt. Um einen Wein im Umlauf zu halten, braucht es engagierte Mittelsleute, jemand, der weiss, was er sucht, der auch in einem schlechten Jahr an das Produkt glaubt und sich mit seinem Namen dafür einsetzt.
 
Gerade die jungen Weinmacher sind auch ihre eigenen Marketingleute, sie stellen sich mit ihrem Produkt vor ihr Publikum, sprechen darüber, identifizieren sich damit. Die Konsumenten wollen zum Wein ein Gesicht, eine Geschichte, einen Charakter. Dazu kommt die aufreibende Arbeit im Weinberg und in der Kellerei, die Bürokratie, Verhandlungen mit Lieferanten und Abnehmern, und der nächste Jahrgang wächst schon in den Reben. Glücklich der, welcher nicht darauf angewiesen ist und mehr hineinstecken kann, als er herausholt. Herausgeholt wird auf alle Fälle etwas, sei es Wein, Geld oder die Befriedigung, gute Arbeit geleistet zu haben.
 


Château du Coing | Cave la Chablisienne | Yves Ruffin | Hugues Delacour
 

 

 

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