Die dominante Position, die sie unter Salazar hatten, haben die Weinkooperativen nach der Revolution in den 70er Jahren verloren, und wer heutzutage dort seine Trauben abliefert, tut es freiwillig. Diese Lieferanten sind oftmals kleine Bauern, deren Rebfläche durch die erbbedingte Unterteilung der Parzellen weniger als ein Hektar beträgt.
Dem gegenüber stehen Landgüter wie im Alentejo, deren Rebfläche mehrere hundert Hektar umfassen und die über hochmoderne Kellereien verfügen. Nicht die Grösse bestimmt jedoch die Qualität, sondern der Wille des Önologen, mit den vorhandenen Mitteln zu arbeiten und dem Wein, den er sich im Geiste geformt hat, in der Wirklichkeit Gestalt zu geben.
